Montag, 28. Februar 2011

The King of Kong: A Fistful of Quarters (Seth Gordon, USA 2007)


Seit 25 Jahren hält Billy Mitchell (oben links) den Weltrekord im Donkey Kong Arcade-Videospiel. In der Community wird er dafür wie eine Gottgestalt verehrt - vor allem da sein Vorsprung zum Zweitplatzierten so riesig ist. Als der Niemand Steve Wiebe, ein Familienvater und Lehrer am anderen Ende der USA seinen Job verliert, sucht er eine neue Freizeitbeschäftigung, kauft sich einen Donkey-Kong-Kasten und stellt ihn in die Garage. Wiebe nimmt sich vor, als er merkt, wie gut er im Gamen ist (Strategie, Analyse, usw...) den Weltrekord anzugreifen. Fortan verbringt er viele Stunden in seiner Garage. Und dann schafft er das auch. Zum Glück hat er alles mit Kamera gefilmt - doch da ihn niemand kennt, wird das Ergebnis angezweifelt. Von da an kämpft Wiebe um die Anerkennung seines Titels...

THE KING OF KONG ist eine sehr feine, unterhaltsame und spannend gemachte Dokumentation mit dem Charme einer Independentproduktion. Sie schafft es durchaus einem Menschen, der sich überhaupt nicht in der Welt der Arcade-Gamer auskennt (wie ich), diese Szene nahezubringen, mit ihren eigenen Codes und Funktionsmechanismen. Und letztlich wird es ja sowieso auf's menschliche Drama heruntergebrochen: und da ist der Film dann auch manipulativ, kreiert er doch sehr deutlich zwei Filmpersonae, die in ihrer Biographie und aufgrund ihres unterschiedlichen Charakters quasi zwangsläufig zu Kontrahenten werden mußten. Und dass Wiebe die Sympathien zufligen ist auch klar - Mitchell wird als arroganter, dummschwätzender Redneck dargestellt (was er ja vielleicht auch ist). Sei's drum, hier taucht man ein in einen ungekannten Mirkrokosmos, und es ist ungemein spannend, diesen ganzen Nerds bei der Ausübung ihrer Leidenschaften zuzukucken. Eine Empfehlung.

Dienstag, 15. Februar 2011

René Char (Michel Soutter, Schweiz 1967)


Für das Jahr 1967 listet die IMDb lediglich Soutters Drama LA LUNE AVEC LES DENTS (das bei artfilm.ch auf '66 datiert wird), nicht aber diese kurze Dokumentation über einen der renommiertesten Dichter französischer Sprache. Ich selbst kenne dessen Werk nur punktuell von den Übersetzungen Peter Handkes, und meine auch bei Maurice Chappaz etwas über Char gelesen zu haben.
René Char wurde 1907 in L'Isle-sur-La-Sorgue in der Vaucluse geboren, also in einer Region der Provence, wo er auch große Teile seines Lebens verbrachte. Soutter fährt einfach zu ihm hin, sucht das Haus, findet es nicht, fragt an der Straße nach. Das wird alles gefilmt, und die Auskunft der Frau am Straßenrand wird auf der Audiospur weiter abgespielt, dazu werden die markanten Punkte, die die Frau erwähnt, ins Bild geschnitten. Die Annäherung an den Dichter also als Suchbewegung. Dann ist man direkt bei ihm, im Haus, im Arbeitszimmer, und ohne weitere Einführung trägt er mit sonorer Stimme Gedichte vor. Soutter geht es also nicht (wie in einer Fernsehdokumentation) um eine Einführung noch für den hinterletzten Nichtkenner, sondern stellt einen unmittelbaren Umgang mit dem Künstler dar. Hier weiß man einfach, wer René Char ist. Und wenn man es nicht tut, wird man hineingeworfen: da gibt es keine Geschichten vom Krieg, von den Eltern, von den ersten Lesestunden und dem Kontakt zur Literatur, der sich als so wichtig erwiesen hatte. Keine Bedienung des Mythos. Keine Legendenbildung. Die gewohnten Standards des Journalismus entfallen und der direkte Zugang, auch beim Spaziergang durch den Garten hinterm Haus, ist wichtiger und ehrlicher und direkter, als jede konsumentenfreundliche Didaktik mit hineingeschnittenen Literaturprofessoren, die das Renomee des Werkes erläutern.


Dass der Film dadurch natürlich auch ein bißchen so wirkt, als habe einer eine Super 8 Kamera eingepackt und mal eben kurz René Char gefilmt, ist auch klar. Macht aber nichts. Das ist ganz schön gut so. Der Zuschauer kann sich anschließend selbst drum kümmern, was der Dichter wann und wo trieb, anfangen zu recherchieren und vielleicht die Gedichte nochmals lesen. Ich wünschte mir mehr solcher Dokus bei denen man sich nicht so vorkommt, als säße man im Geschichtsunterricht und vorne predigt der Alleswisser. Voilà. Guido Knopp hat von Michel Soutter jedenfalls nichts gelernt.

Sonntag, 13. Februar 2011

Calahan / Magnum Force (Ted Post, USA 1973)


Dirty Harry ist zurück - und überraschenderweise (dies meine erste Sichtung) wird beinah alles, was den widersprüchlich-sperrigen, faschistoiden Charakter des ersten Teiles ausmachte, relativiert. Auch wenn er weiterhin die eine oder andere Ruppigkeit für eine Selbstverstänlichkeit hält, Bösewichter wie die Terroristen in der Flugzeugszene oder später die Supermarkträuber ohne zu zögern über den Haufen schießt - hier hält er sich plötzlich selbst im Zaum, ordnet sich dem System unter und hält das Gesetz hoch. Nicht so natürlich die Killerbande, die mit ihren schweren Maschinen, dem Sonnyboy-tum und der lederglänzenden Uniform die homoerotischen Aspekte des Actionkinos verkörpern zu scheinen; diese sind in Calahans Figur getilgt. Sogar ganz im Gegenteil: eine hübsche Asiatin (die seine Tochter sein könnte) fühlt sich zu dem knöchrigen stillen Manne hingezogen und dieser kommt sodann - wenn es die Arbeit erlaubt - auch seinen Pflichten gerne nach. Nun befinden wir uns also in einem sehr abgesicherten heterosexuellen Universum.

Für mich war der Film dennoch über weite Strecken sehr unterhaltend, denn er ist durchaus immer wieder spannend und kann mit seinen Totalen punkten: die Fahrten über die Highways, oder auch die Verfolgungsjagden - und natürlich die oft leider nur kurz anklingende Musik. Als Fazit kann man festhalten, dass man es hier mit einem gemäßigten Actionfilmprodukt zu tun hat, aus dem die Ambivalenzen des Vorgängers gestrichen wurden. Das ist doch ziemlich schade.

Samstag, 12. Februar 2011

Schnappschüsse, Pt. 4

Einen kleinen Überblick wollte ich noch über die Filme geben, die ich zuletzt gesehen habe - und die beinahe schon wieder im Orkus des Vergessens zu versinken drohen...

Da wäre also ein Film wie MUTANTS (David Morlet, 2009), der zwar versucht mit einigen hübschen Bildern der verschneiten Bergwelt zu punkten und da auch durchaus etwas Atmosphäre zu generieren weiß - doch sobald der Zombiehorror einsetzt, ist wieder alles beim alten. Und hat man sich erstmal in die Klinik gerettet, dann sind es erneut Flure und Gänge, die zum Spannungsaufbau herhalten müssen. Partiell interessant ist der "I Loved A Zombie"-Subplot, der dann aber auch nicht weiter originell umgesetzt wird. Nicht so ärgerlich wie der Stumpfo LA HORDE, aber eigentlich auch nicht sehenswert.


Vor Werner Herzogs BAD LIEUTENANT: PORT OF CALL - NEW ORLEANS (2009) ziehe ich den Hut. Eine in meinen Augen äußerst gelungene, alternative Schreibweise zu Abel Ferraras Meisterwerk mit Harvey Keitel - diesmal mit Nicolas Cage, der mit seiner immer schon degenerierten Mimik und hier gebückten Körperhaltung eine, vielleicht seine beste Leistung überhaupt abliefert (zumindest so ziemlich die einzige außer WILD AT HEART, die ich gut finde). Wow, was für ein Hammer-Film! Dieses Plakat könnte direkt aus Hongkong kommen:


Ach ja, WILD AT HEART auf Blu-ray (nun auch bei mir), der Lynch auf Overdrive wurde auch endlich mal wieder gesichtet. Er hat mir diesmal gut gefallen in seiner in jeder Hinsicht überzogenen Bezugnahme. Klar, Bobby Peru fand ich schon immer bedrohlich toll (wer nicht!), doch ansonsten war mir dieser Film immer zuviel Kunstschnee. Nun also etwas rehabilitiert in meinem subjektiven Kosmos ohne Bedeutung. Schaut man sich an, wie konsequent Lynch hier vorgeht, ist dieser Film möglicherweise sogar qualitativ einer seiner besten. Allein, gefallen will er mir nicht so richtig. Vielleicht kommt das von dieser Distanz, die in allem schlummert (vgl. LOST HIGHWAY)...


Michael GOTT Manns MIAMI VICE (2006), der ultimativste Liebesfilm unter den modernen Polizeifilmen, hat es bei mir auch direkt auf den Blu-ray-Schirm gebracht. Leider ist die Qualität nicht der Hammer, aber die Schnellbootfahrt und die Segelflugszenen sind sehr fein. Die Körnung aus den Nachtszenen ist halt der Digitalkamera geschuldet. Ist schon richtig so, und nichts kann meine Liebe zu diesem Film erschüttern - eine Beziehung, die mit jeder Sichtung wächst. (Werde ich mich für dieses Posting einmal schämen müssen?)


Gareth Edwards MONSTERS (2010) gehört dabei eher in die Kategorie Übeflüssig und trotzdem Schön. Der Film wirkt ein wenig so, wie wenn man die starken Szenen aus DER NEBEL, also den Schluss mitsam der Tentakel aus der Belagerungs-Szene zusammenpackt und hieraus einen ganzen Film kreiert. Hat mich in seiner Liebenswürdigkeit ein bißchen an den schönen INFESTATION erinnert, ohne dessen Charme zu erreichen. Nun ja, in Wahrheit habe ich ihn schon fast wieder vergessen.


Wirklich sehr gut gefallen hat mir Mabrouk El Mechris JCVD (2008, Blu-ray), den ich bislang vernachlässigt hatte. Sehr feiner ironischer Metafilm, der sich von Schicksalsschlag zu worst case szenario hangelt, ohne dabei seine Leichtigkeit zu verlieren. Van Damme ist sehr sympathisch, und die Abgehalftertheit ist ein Flirt mit dem Älterwerden. So ganz nehme ich dem Film die Selbstkritik nicht ab, da scheint mir immer noch zuviel Sonne hindurch. Nihilistisch oder auch nur hoffnungslos ist der Film eigentlich nie - was vielleicht daran liegt, dass er eigentlich eine Komödie ist. Was keine Abwertung ist.


Auch den genialen THE HAPPENING (2008) von M. Night Shyamalan habe ich mir auf Blu-ray angesehen, und er hat sich in seiner Großartigkeit bestätigt. Mehr sage ich aber nicht dazu - ich möchte mir ja nicht den Hass der Netzkommunität zuziehen. Meine Gedanken können in mehreren Threads auf filmforen.de nachgelesen werden - das war erschöpfend und erhellend genug für ein Menschenleben.


Ich hoffe, meine hemmungslose Subjektivität stößt niemanden vor den Kopf - aber es ist ja vielleicht auch mal ganz OK so. Prost!

Dienstag, 8. Februar 2011

Grey Gardens (Albert & David Maysles, USA 1975)


Auch schwer angetrunken bleibt die bisweilen erschütternde, manchmal schwer erheiternde Dokumentation der Maysles-Brüder eine Groteske vor dem Herrn, wie sie so schön nur die Exaltiertheit des menschlichen Egos schreiben kann. Unser Zustand war nicht der beste, zugegeben, um wirklich allen Gesprächen folgen zu können - doch darauf, so konstruiere ich das nun, kommt es auch gar nicht an. Wichtiger ist ja schließlich, wie gesprochen wird. In diesem Film vor allem: ohne einander zuzuhören und dabei das eigene Ego ins Zentrum der Welt gesetzt.

Die beiden Schwestern Edith "Big Edie" Ewing Bouvier Beale und ihre Tochter Edith "Little Edie" Bouvier Beale verbringen ihre Tage in einem herrschaftlichen Haus in East Hampton - also dort wo sich reiche New Yorker im Sommer in die Dünen legen und sich braten lassen. Das Haus aber ist schwer heruntergekommen, man lebt in den Tag hinein, das Messie-tum hat Einzug erhalten. Überall Müll, Katzen, Staub auf barockem Nippes. Man kleidet sich extravagant - schließlich ist man Tante und Kusine der Jacqueline Bouvier Kennedy Onassis. Doch jenseits dieses fernen Glanzes gibt es nichts, was den Verfall und das Altern aufhalten könnte. Die beiden Damen schwelgen demnach ausschließlich in Erinnerungen vergangener Tage, sie sind auf geradezu schockierende Weise Flüchtende, Zeit-Flüchtige. Das Heute trägt für sie keine Bedeutung (jenseits einer guten Bräune auf der schrumpeligen Senioren-Haut).

Als Zuschauer ist man wie vor den Kopf gestoßen - eben zugleich fasziniert wie schockiert. Dass man hier eigentlich zum Voyeuer wird, ist die brisante Position, in der Mann sich befindet; und es liegt lediglich am zurückhaltenden Dokustil der Maysles, dass man sich das ankucken kann. Denn dieser direct cinema - Stil erlaubt es - wie ohne Eingriffe der Regisseure - den beiden Protagonistinnen, ihre Geschichte selbst zu erzählen, scheinbar ohne äußeren Einfluss. Und tatsächlich finden sich viele Szenen, in denen sie die Kamera zu vergessen scheinen. Das Objekt "entlarvt sich selbst". Der ästhetische Impetus der Maysles liegt jedoch jenseits des Skandalons: es geht ihnen um das Verhältnis von Realität und Abbildung. Und der Einfluß der Kamera auf die Realität ist in diesem Film als Suche nach einer wahrhaftigen Darstellung zu verstehen - ob sich dieser Anspruch auf die Gewinnung eines Echteitskondensats überhaupt erfüllen kann, wage ich ja zu bezweifeln. Der Gefilmte wird stets zum Selbstdarsteller. Oder anders gesagt/gefragt: wann ist das Individuum innerhalb eines gesellschaftlichen Kontextes überhaupt jemals wahrhaftig? Ist das nicht ein Ideal, dem da nachgejagt wird?

Wie auch immer: GREY GARDENS sollte man sich nicht entgehen lassen, wenn man es liebt, auch mal abseits des Mainstreams ein paar Perlen aufzuheben. Und da der Film ja die Criterionweihen erfahren hat und sogar in Cannes aufgeführt wurde, ist sogar dem Bedürfnis nach ekelhaft abgesichertem Qualitätskino genüge getan. Doch dafür können die Maysles nichts.

Dienstag, 1. Februar 2011

Viva la Muerte (Fernando Arrabal, Frankreich 1970)

Fernando Arrabal (Terán), Mitbegründer des Anfang der 60er gegründeten Panic Movement mit Alejandro Jodorowsky und Roland Topor, Schriftsteller, Theatermacher, Performer, Lyriker und eben auch Filmemacher, schuf mit seinem Filmdebut VIVA LA MUERTE einen surrealistisch durchwirkten Filmexzess über (s)eine Kindheit zu Zeiten des spanischen Bürgerkrieges. Eine Kindheit, die von der Abwesenheit des Vaters, einer strengen katholischen Erziehung, der Unterdrückung der eigenen, erwachenden Sexualität und von einem Alltag unter dem faschistoiden Franco-Regime geprägt ist. Fando, der Junge, erfährt dann duch Zufall, dass der Vater, ein Kommunist und Freiheitskämpfer, von der eigenen Frau, als von Fandos Mutter, angezeigt wurde, was zu seiner Verschleppung führte. Daraufhin beginnt er sich gegen seine bigotte Umwelt aufzulehnen...

Der Film, der sich nicht wirklich an einem kontinuierlichen Handlungsstrang entlang entwickelt, ist eine Explosion der Bilder. Verschiedenste Techniken der Verfremdung werden angewandt, um surrealistisch eindrückliche, verzerrte, eingefärbte Szenen zu kreieren, die sich immer wieder, auch den Plot und die Narration unterbrechend, in den Film schieben. Es finden sich auch durchaus Szenen, die scheinbar zunächst nichts mit dem Thema zu tun haben, und sich erst auf eine, z.B. religiöse oder psychologische Lesart, mit deren Symbolik viel gespielt wird, auflösen und sich integrieren lassen. Auch performative Szenen wie man sie aus dem Schaffenskosmos des Wiener Aktionismus eines Otto Mühl kennt, angefüllt mit sexualisierten Szenen der Gewalt, des Schlachtens und des Tieropfers, haben ihren Platz im Film - und es findet sich kaum ein Text zum Werk, der nicht auf de Sade oder Artaud eingeht.

Wenn man sich also erst einmal in die Motive Kindheit / Sexualität / Trauma / Militär / Religion eingesehen hat, dann dürften sich auch die Bilder trotz ihrer Verfremdung und starken suggestiven Kraft nicht allzuschwer auf die Gegensätze Freiheit vs Unterdrückung, Sexualität vs Missbrauch, Liebe vs Hass, Realität vs Wahn, Potenz vs Kastration usw. herunterbrechen und mit entsprechendem Engagement entschlüsseln und zuordnen lassen. Ob das allerdings ihr Sinn ist, wage ich zu bezweifeln. Dieser Film, der durch seine surrealen Sequenzen ständig seinen Handlungslauf sabotiert, wirkt gerade durch seine Offenheit, und die teilweise schwer zu ertragende Drastik erzwingt Reaktionen vom Zuschauer, wirft die alte Mühle Gehirn an, und reißt ihn aus jeder nur denkbaren contemplatio jederzeit mühelos heraus. Der Film fordert, ist ein Angriff auf die Sinne und steht weit jenseits eines kuschligen Arthouse-Kinos, das ach so engagiert den Bildungsbürger unterhält mit seinem süßen Schmerz, während die neue Fußbodenheizung den Raum auf stetig wohliger Temperatur hält.

Dass der Film im weitesten Sinne keinen "Spass" macht, dürfte klar sein. Doch darum geht es hier auch nicht - es geht um eine künstlerische Vision, um Brüche, die in einem Kunstwerk Ausdruck finden (und auch die gesellschaftspolitische Sprengkraft, die man hier wahrnehmen kann) und um die starke Faszination, um die Anziehungskraft, die von ihnen ausgeht. Derjenige, dessen Sehgewohnheiten sich noch nicht völlig auf den Gleisen der kommerziellen Kulturindustrie bewegen, sollte sich diesen Film nicht entgehen lassen. Und alle anderen sowieso nicht.