Mittwoch, 11. April 2012

Der Mann, der über Autos sprang (Nick Baker-Monteys, Deutschland 2010)


Julian (Robert Stadlober) bricht aus einer Nervenheilanstalt in Berlin aus und macht sich auf den Weg nach Süddeutschland. Das Besondere: er geht zu Fuß. Durch die auf dem Marsch gewonnene Energie versucht er den kranken Vater seines verstorbenen besten Freundes zu heilen. Auf dem Weg begegnen und begleiten ihn verschiedene Personen, etwa die von ihrem Leben frustrierte Ärztin Ju (Jessica Schwarz), oder die in ihrer Ehe erstickende Mutter Ruth (Anna Schudt), die, auf dem Weg in den Urlaub, dem Mann und den Kindern davonläuft. Zumindest für kurze Zeit, bevor sie sich wieder in ihre verantwortungsbewußte Rolle zurückbegibt. Dass der Film um ein Geheimnis in der Vergangenheit kreist – nämlich den Tod des Freundes – lässt sich freilich schon früh erahnen. Und dass es somit auch irgendwie um Schuld und Sühne geht, ebenso. Aber natürlich muss man sich erst durch diesen beinah zweistündigen Film durchsitzen, bevor man zum Geheimnis vorstößt...


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