Montag, 7. Oktober 2013

A Field In England (Ben Wheatley, GB 2013)



Mysterium und Farce: ein Film, der sich zwischen diesen Koordinaten aufhält, entzieht sich erst einmal einer konkreten Beschreibung. Und deshalb, genau deshalb ist er auch spannend. A Field in England ist Ben Wheatleys dritter Langfilm, und obwohl er doch ganz anders ist als Kill List oder Sightseers, ist er doch ein typischer Wheatley. Britischer schwarzer Humor, alltägliche aber groteske Charaktere, die unerhörte Sensation als Konstrukt. Das Drehbuch ist wichtiger als die Production Values, aber das Skript ist eben auch kein Crowdpleaser. Beziehungsweise ist es das schon, aber eben nur derart, dass man angefixt wird, bevor es einen wiederum auf Abwege führt und gründlich verstört. A Field in England ist dabei sein radikalster (und am schönsten photographierter) Film, ein streckenweise halluzinogener Trip inmitten des englischen Bürgerkriegs im 17. Jahrhundert...

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